Symbiose Trauma - Grenzen - Selbstverbindung

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Symbiose
In der Psychologie hat Erich Fromm als erster den Begriff der Symbiose verwendet: "Symbiose heisst die Verbindung eines Individums mit einem anderen Selbst, wobei jeder die Integrität seines eigenen verliert und vom anderen abhängig wird." Belastende Erfahrungen in der Kindheit können dazu führen, dass jemand seinen eigenen Raum nicht durch gesunde Abgrenzung vom Gegenüber (auch von dessen Erwartungen, Wünschen, Vorstellungen etc.) in Besitz nehmen und eigenständig gestalten kann. Manchmal bekommen Kinder auch vermittelt, sie seien unerwünscht, falsch, nicht richtig, oder nicht existent. Das hat prägende Wirkung. Später sind das oft Menschen, die lediglich funktionieren, Rollen ausfüllen, aber ihr Selbst, ihre Bedürfnisse und Wünsche kaum kennen und sich selber übergehen oder auf der Strecke bleiben.

Autonomie-Entwicklung
Eine gesunde Autonomie-Entwicklung erfordert Abgrenzung und Ablösung. Das heisst, jeder Mensch sollte den Übergang aus der Bindungsphase hin zu einer gesunden Autonomie als junger Erwachsene durchlaufen. Diese Entwicklung kann jedoch erschwert oder blockiert werden durch frühe herausfordernde Beziehungserfahrung (Traumata). Wenn jemand sich nicht gut mit seinem Selbst verbinden und sich demzufolge auch gesund abgrenzen kann, dann entsteht wie oben beschrieben, ein Symbiose-Muster. Wir leben dann bildlich gespochen mehr im Raum des anderen, übernehmen Rollen und Aufgaben, für die wir eigentlich nicht gefragt wurden oder zuständig wären und haben kaum Grenzen. Müdigkeit, Ausgelaugt sein, Opfergefühle sind oft folgen eines Symbiose-Musters. Wenn die Unterscheidung zwischen eigenem und fremden nicht möglich ist, dann gibt es keine Grenzen. Wir verstricken uns dann in ungesunde Beziehungsmuster und verlieren den Kontakt zu unserem Selbst, zu unserer Kraft und zu unserer Würde.

Symbiose-Aufstellung und Autonomie-Training
In der Beratung stellen wir Ihr Thema (entweder mit Figuren oder Stühlen) auf und machen so die bisherige Beziehungsdynamik bewusst. Mithilfe einer von Dr. med. Ero Langlotz entwickelten Struktur mit einzelnen Schritten und Lösungssätzen gelingt es, diese bisherigen Muster zu unterbrechen, neue Grenzen zu etablieren und sich mit den eigenen Selbst-Anteilen zu verbinden.

Für den gesamten Prozess ist es sinnvoll mind. 4-6 Gespräche einzuplanen. Nach einem Erstgespräch (90 Min./Kostenpflichtig) werden wir gemeinsam den weiteren Prozess festlegen.

Melden Sie sich noch heute zum Erstgespräch an. Es lohnt sich bestimmt. Ich freue mich auf Sie!
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Meine Ängste überwinden

"Es war für mich wichtig, mein Symbiose-Muster mit Hilfe einer Aufstellung zu erkennen. Dank den strukturierten einzelnen Schritten und Lösungssätzen konnte ich aus alten Verstrickungen aussteigen und bin nun viel mehr bei mir selbst und mit meinem Eigenen verbunden als vorher. Vielen Dank!" Sozialpädagoge